Placevaventura | Winterliebe Maroni
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Winterliebe Maroni

Winterzeit ist Maronizeit! Der Winter hat einen besonders positiven Nebeneffekt. Wohin das Auge und die Nase reichen, sprießen alljährlich die traditionellen Maronistände aus dem Boden.

Die Straßen duften nach leichtem Brandgeruch kombiniert mit Aromen der beliebten Maronen und Erdäpfelpuffer, neuerdings auch denen neuer Kreationen. Es beginnt also die Zeit, in der Shopping ein Geschmackserlebnis wird und ich am Laufmarathon mit regelmäßigen „Fressstopps“ beim Maronistand mehr Gefallen finde.

Aber warum sind Maronis eigentlich so beliebt? Was ist über die sonderbar leckere Frucht überhaupt bekannt? Ich habe mich dem Weihnachtsleckerli angenommen und es auf Herz und Magen überprüft. Seht selbst, welche kuriosen Fakten es über Maronis zu wissen gibt:

Sehr nützlich gegen jede Schwäche die im Menschen ist. Hildegard von Bingen

#1: „Ich habe Hunger!“

Wer bis jetzt ein schlechtes Gewissen hatte, Maronis regelmäßig und in größeren Mengen zu verzehren, der sollte unbedingt damit aufhören! Denn sie haben Power und sind regelrechte Allroundvitaminkugeln. Glutenfrei, basisch und vitaminreich können sie mit Grundnahrungsmitteln wie Kartoffeln mehr als gut mithalten. Wenn also beim Shopping der große Heißhunger ausbricht, dann greift beruhigt zu. Denn im Gegensatz zu anderen kohlenhydratreichen Speisen, bestehen Maronis aus komplexen Kohlenhydratstrukturen, die uns schnell sättigen und jegliche Heißhungerattacken danach ersparen.

#2: „Entspann dich und iss’ Maronis!“

Herzerwärmend stressfrei. Wer Maronis in seinen Essalltag integriert, tut seinen Nerven Gutes. Und davon haben wir kurz vor Weihnachten eh meist erschreckend wenig. Der hohe Kaliumgehalt (707mg pro 100g Maroni) verschafft unserem Blutdruck und Herz und somit auch unserem Stresslevel Erleichterung.

dav

#3 Power Ranger Maroni

Wenn das Gehirn raucht und die To Do- Liste nie endenwollend ist, dann muss eine Lösung her und zwar sofort! Kaffee, Energydrink oder Zigarette? Das sind die am häufigsten gewählten Nothelferleins in meinem Umfeld. Und ab heute auch Maronis, denn die enthaltenen B-Vitamine versorgen uns mit dem Energieschub, der uns gerade oftmals fehlt. Tschick weg, Sackerl Maroni her! 😉

#4 „Adios, Cellulite!“

Spätestens jetzt gebührt den Maronen ein eigener Tag im Jahr! Ja, Maronis sorgen für ein gestrafftes Bindegewebe und das auf natürliche Art und Weise. Dafür verantwortlich ist der Vitamin C- Gehalt, der noch dazu unser Immunsystem auf Vordermann bringt und ganz nebenbei auch noch antioxidantisch ist. Sprich, Giftstoffe in unserem Körper werden gemeinsam mit dem Vitamin E- Vorrat angegriffen und weitestgehend entsorgt.

#5 Speck weg!

Selbst wenn das Gewissen schreit und die Kalorien für den Tag gezählt sind, an den Maronis soll’s nicht liegen. Verglichen zu anderen Nüssen, entspricht der tatsächliche Fettgehalt nur knapp 2 Prozent und macht sie daher zum unwiderstehlichen, gesunden Naschzeug.

sdr

#6 „Maroni, Maroni!“

Ohne sie wäre die kulinarisch historische Besonderheit der Maronistandln nur halb so wertvoll: die Maronibrater. Bei Wind, Schnee und eisiger Kälte – die Gustobrater bringen eine lange Historie mit sich und sind vom winterlichen Straßenbild nicht mehr wegzudenken. Alljährlich werden um die 100 Millionen Kilogramm in ihren Öfen gebraten und verkauft. Sie sind nicht nur Maronibrater, sondern leidenschaftliche Entertainer und gern besuchte Wärmespender. Wenn sie Anfang Oktober in die Straßen Wiens einkehren, dann ist Weihnachten nicht mehr weit, bis sie Ende April ihre Standln wieder abbrechen.

Auf die Straßen, fertig, Maronis essen! 🙂

Eva Kaiblinger
contact@placevaventura.com

Person und Bloggerin mit Herz und Leidenschaft für Sport & Fitness, Hunde und das Tanzen.

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