Placevaventura | Haustiere: Gut für die Gesundheit
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Haustiere: Gut für die Gesundheit

Hunde und Katzen sind die am häufigsten anzutreffenden Haustiere in Europa. Sie leisten dem Menschen in der Regel treue Dienste und stehen in einem besonderen Verhältnis zu ihrem Besitzer. Doch nicht nur das Haustier profitiert von diesem engen Bund. Haustiere haben eine positive Wirkung auf die Gesundheit des Menschen.

Gesund und gut: Der tägliche Spaziergang

Hundehalter sind täglich dazu „gezwungen“ einen Spaziergang mit ihrem Haustier zu unternehmen, egal ob bei Sonnenschein, Wind, Regen oder Schnee, denn ausreichend Bewegung an der frischen Luft zählt zu den Grundbedürfnissen des Hundes.

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Wer ein Haustier besitzt, bewegt sich in der Regel mehr und hält sich öfter im Freien auf als ein Mensch ohne Haustier. Von diesem Effekt profitiert die Gesundheit auf vielfältige Art und Weise:

  • das Immunsystem wird gestärkt
  • der Blutdruck sinkt
  • eventuell vorhandenes Übergewicht schwindet
  • die Cholesterinwerte sinken
  • Stressreaktionen werden verringert

All die genannten Faktoren sind bei der Entstehung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen entscheidend. Somit sinkt auch das Risiko, solche Krankheiten zu erleiden.

Diese Effekte sind zwar nur indirekt auf das Haustier zurückzuführen, doch ohne das Tier würde wahrscheinlich kein Mensch jeden Tag einen ausgiebigen Spaziergang an der frischen Luft unternehmen. Somit kann der Mensch seinem Hund durchaus dankbar sein, wenn dieser seine Bewegung einfordert – denn nicht nur der Hund profitiert von diesen gemeinsamen Stunden entscheidend, sondern auch dessen Besitzer.

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Starkes Immunsystem

Bereits durch den vermehrten Aufenthalt im Freien und durch die vermehrte Bewegung von Hundehaltern wird das Immunsystem gestärkt. Einen noch weitaus größeren Einfluss auf das Immunsystem nimmt der Aufenthalt des Haustieres im Haus. Hierbei spielt es kaum eine Rolle, um welches es sich handelt.
Vor allem das Immunsystem von Kindern profitiert entscheidend von der Anwesenheit des Haustieres. Vor allem im ersten Lebensjahr bildet sich das menschliche Immunsystem aus. Haben die Kinder bereits in diesem Lebensabschnitt Kontakt zu einem Hund oder einer Katze, verringert sich das Risiko für Allergien enorm. Kinder, die in Haushalten mit einer Katze aufwachsen, leiden nur halb so oft an einer Katzenhaarallergie wie Kinder, die keine Katze haben. Für Hunde gilt ähnliches, wobei hier lediglich Jungen hinsichtlich des Allergierisikos profitieren.
Weiterhin spielen die vom Haustier ins Haus transportierten Bakterien eine zentrale Rolle. Kinder im Haushalt kommen mit diesen Bakterien in Kontakt, was das Immunsystem trainiert. Auch bei Erwachsenen kann unter Umständen ein Effekt eintreten. Des Weiteren könnte der Zusammenhang zwischen dem Halten eines Haustiers und einem verminderten Allergierisiko durch diesen Umstand erklärt werden. Mehr Informationen über Allergien finden Sie auf der Seite von fitundgesund.at.

Tierhaarallergikern, Pollenallergikern und Asthmatikern ist jedoch abzuraten, sich ein Haustier anzuschaffen.

Psychische Effekte

Haustiere bringen diverse positive Effekte auf die Psyche des Halters und seiner Angehörigen mit sich. Das Spielen mit einem Haustier vermindert Stress. Menschen, die regelmäßig Kontakt zu einem Haustier haben sind insgesamt resistenter gegen Stress als Menschen, die kein Haustier besitzen, denn dadurch sinkt die Konzentration des Stresshormons Kortisol im Blut. Auch die Stimmung des Menschen wird durch sein Tier beeinflusst. Alleine durch die Anwesenheit des Tieres verbessert sich Laune. Wird das Haustier gestreichelt, wird zusätzlich das Kuschel- und Wohlfühlhormon Oxytocin ausgeschüttet. Dies sorgt für Geborgenheit.
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Diese positiven Effekte auf die Psyche beeinflussen durch das Komplexe physisch-psychische Zusammenspiel auch die körperliche Gesundheit auf eine positive Art und Weise.

Haustiere: Auch viele Vorteile für Kinder

Nicht zuletzt lernen Kinder durch das Halten von Haustieren Verantwortung für ein anderes Lebewesen zu tragen, wodurch diese Kinder kompromissbereiter werden. Außerdem sollen laut Studien Kinder mit Tieren besser bei IQ-Tests abschneiden. Zudem ist ein Haustier ein Ansporn für die Kinder sich mehr im Freien aufzuhalten und sich zu bewegen.

Fazit

Ein Haustier bringt enorm positive Effekte für den Halter und seine Familie mit sich. Von einem verringerten Risiko, Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu erleiden über die Stärkung des Immunsystems bis hin zur Reduzierung von Stress – ein Haustier tut gut. Allerdings sollte ein Haustier nicht als „lebendes Medikament“ gesehen werden. Auch das Tier hat Bedürfnisse, die erfüllt werden müssen. Man sollte eine emotionale Beziehung zu dem Haustier aufbauen und auch seine Bedürfnisse und Wünsche erfüllen. So ergibt sich eine harmonische Beziehung und sowohl der Haustierhalter, als auch dessen tierischer Freund profitieren von der Beziehung.

Quellen:

Hörzu.deFr.deSpiegel.dePurina.de

Andrea H
andrea.haupt@fitundgesund.at

Verfasser dieses Artikels ist Andrea Haupt, sie arbeitet bei FitundGesund.at als Office-Assistentin und schreibt mit großer Leidenschaft und viel Freude vorwiegend über die Themen Gesundheit, Ernährung und Fitness.

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