Placevaventura | Leben im Ausland
Projekt Ausland und das für eine lange Zeit. Angst und Zweifel wurden abgelöst von absolutem Seelenfrieden und dem Gefühl, Zuhause angekommen zu sein.
Fuerteventura, Kanaren, Sporthotel, Playitas, Entscheidungen, Mut, Risiko, Gewinne, Ausland
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Es war einmal…oder wie alles begann

Ein junges Mädchen mit großen Plänen, einer Heidenangst und dem Drang, sich für eine Destination zu entscheiden.

Ja, das war ich vor genau vier Jahren, als ich wählen musste, wo ich ein halbes Jahr im Ausland arbeiten und wohin ich meinen Alltag verlagern möchte.

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Die Entscheidung fiel auf die Kanaren, Fuerteventura, Las Playitas. Einem kleinen Fischerort mit anschließendem Sportresort inmitten der für die Kanaren typischen kahlen, dunkelbraunen Berge. Wer mich kennt weiß, dass mein Herz immer schon für die Kanarischen Inseln geschlagen hat und meine Seele sowieso dem Zauber der Inseln verfallen ist. Musste klingt so hart, jetzt wo ich auf diese besondere Zeit zurückblicke. Aber ich bin froh, dass es keinen anderen Ausweg gab. Wer sich für ein Studium an der IMC FH Krems entscheidet, der erhält die Chance mindestens ein halbes Jahr im Ausland zu arbeiten. Wenn man frisch startet, sieht man diesen Moment noch weit in der Ferne und begegnet dem ganzen Projekt „Ausland“ noch mit Spannung und absoluter Entspanntheit. Ganz nach dem Motto „Wenn’s kommt, dann kommt’s“. Und genau SO war es nicht. Sechs Monate vor dem großen Tag gingen die Zweifel los. Worauf habe ich mich da nur eingelassen? Wie soll ich das bitte schön machen? Wird die Beziehung das aushalten? Warum setze ich alles aufs Spiel? Solche Fragen sind ständiger Begleiter, die Selbstkrise ist somit vorprogrammiert. Gut, man ist selbst schuld, also bringen Jammern, Depressionen und schlechte Laune nichts, denn man hat ja schließlich bei vollem Bewusstsein das Auslandssemester beim Entschluss fürs Studium in Kauf genommen.

Die Entscheidung auf Fuerteventura und das Sportresort Las Playitas kam durch Zufall in meine engere Auswahl, also mehr die Destination, als der Sportfokus. Es folgte also die Bewerbung, die Rückmeldung und sofortige Zustimmung eines sechsmonatigen Praktikums. Somit stand es fest: Eva geht auf Reisen und zwar auf eine kleine Insel mitten im Atlantik. Jetzt, knapp 4 Jahre später, kann ich sagen, dass ich eines gelernt habe: nie wieder eine Möglichkeit als Muss anzusehen. Denn dieses halbe Jahr hat meine gesamte Einstellung, die Sicht auf die wirklich relevanten Dinge verändert und letztlich mein Gemüt geprägt. Klingt abgedroschen, ich weiß – ist aber in meinem Fall höchstens untertrieben. Rückblickend habe ich nichts verloren oder aufs Spiel gesetzt, sondern nur persönliche Gewinne gemacht. Freunde fürs Leben gefunden, meinen absoluten Seelenplatz erkoren, ein halbes Jahr Arbeit mit Sommerurlaub verbunden und mich als Person um 180° Grad gewandelt. Zudem hat’s die Beziehung überstanden, die Trauer um das gewohnte Umfeld war nach drei Wochen verflogen und so schlimm, wie man sich das Unbekannte vorstellt, ist es gar nicht. Im Gegenteil: ich habe seitdem Blut geleckt und das Projekt „Ausland“ als Lebensmotto definiert.

Und das Kapitel Sport fand in Playitas wieder den Anschluss und hat alles ins Rollen gebracht, mich und schließlich Placevaventura. Ende gut, alles gut? Das war erst der Anfang!

Eva Kaiblinger
contact@placevaventura.com

Person und Bloggerin mit Herz und Leidenschaft für Sport & Fitness, Hunde und das Tanzen.

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